Nur um es gleich vorwegzunehmen: das ist nicht der freundliche Tom Petty, der mit seinen hymnischen 3 Minuten Songs jedem ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Nein, das hier ist Tom Petty, wenn er wirklich mal zeigt, was er drauf hat.
„Mojo“ ist das erste Petty Album seit 2002, das er wieder mit den Heartbreakers aufgenommen hat. Laut eigenen Aussagen wollte er die Band zeigen, wenn sie für sich selbst spielt. Deswegen wurde das Album auch im „Clubhouse“ aufgenommen. So nennen die Jungs ihren Proberaum.
Die musikalische Reise auf „Mojo“ führt uns über Rock und Blues sogar zu einem Schuss Country. Das Ganze ähnelt somit sehr der Intention Pettys, seine erste Band Mudcrutch wieder zum Leben zu erwecken: in seinen späten Jahren scheint Tom Petty sich mehr und mehr auf seine Wurzeln zurückzubesinnen.
Tracklist:
1. Jefferson Jericho Blues
2. First flash of freedom
3. Running man's bible
4. The trip to Pirate's cove
5. Candy
6. No reason to cry
7. I should have known it
8. U.S. 41
9. Takin' my time
10. Let yourself go
11. Don't pull me over
12. Lover's touch
13. High in the morning
14. Something good coming
15. Good enough
Album der Woche