Bevor man an dieses Album rangeht, gibt es einige Dinge zu klären: Wir haben es hier nicht mit der Band Hole zu tun, wie wir sie aus den Neunziger Jahren kennen. Keiner der ehemaligen Mitstreiter ist an Bord. Aber andererseits: Courtney Love war schon immer Hole, und Hole war schon immer Courtney Love.Nach dem kommerziellen Misserfolg ihres Soloalbums aus dem Jahre 2004 setzt Frau Love also noch mal auf einen klangvollen Namen ihrer alten Band. Aber auch die Musik ist eine andere geworden. Viele Midtempo Balladen bestimmen das Bild, kraftvolle Alternative – Rocksongs sind eher die Ausnahme.Ist deswegen alles schlechter? Mitnichten. Courtney Love kommt auf „Nobody’s Daughter“ ihrem ewigen Vorbild Stevie Nicks von Fleetwood Mac wieder ein Stückchen näher. Die Songschreiber – Allzweckwaffen Linda Perry und Billy Corgan haben Courtney ein paar unglaubliche Songs zusammengedichtet, und die Cobain Witwe setzt sie mit ihrem ganzen Herzblut um.Deswegen: trennen wir einfach mal Kunst und Künstler, dann kommt unter dem Strich ein tolles, erwachsenes Album raus.
Tracklist:
1. Nobody’s Daughter
2. Skinny Little Bitch
3. Honey
4. Pacific Coast Highway
5. Samantha
6. Letter To God
7. For Once In Your Life
8. Because You’re Worthless
9. Loser Dust
10. How Dirty Girls Get Clean
BONUS TRACK
11. Never Go Hungry
2. Skinny Little Bitch
3. Honey
4. Pacific Coast Highway
5. Samantha
6. Letter To God
7. For Once In Your Life
8. Because You’re Worthless
9. Loser Dust
10. How Dirty Girls Get Clean
BONUS TRACK
11. Never Go Hungry
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