Seit dem Ableben der Onkelz ist der Thron in Sachen Deutschrock nach wie vor verwaist. Jetzt erst melden sich die ersten ernsthaften Anwärter: Freiwild aus Südtirol ist so einer, ein anderer könnte die Band Hassliebe aus Augsburg werden.
Das schwäbische Trio hat jetzt ihr Debutalbum „Niemandsland“ veröffentlicht. Bei den 12 Songs ist die noch junge Band auf Nummer Sicher gegangen, sprich: für jeden ist etwas dabei, vom Heavyrocker bis zur Mitgröhlhymne. Hassliebe haben ein Gespür für Melodien gepaart mit Härte, ohne Zweifel. Das einzige, was ihnen jedoch noch fehlt, ist das Quentchen Eigenständigkeit, dass sie von allen anderen Bands abhebt.
Deswegen wird man den vorher angesprochenen Deutschrock - Thron nicht im Sturm erobern, aber der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere ist mit „Niemandsland“ gelegt.
Tracklist:
1. Schwarzer Engel
2. Mein letzter Wille
3. Hört ihr mich
4. Mit dir
5. Wo bist du
6. Niemandsland
7. Einmal
8. Licht
9. Stopp die Zeit
10. Schöne neue Welt
11. Warum
12. Zusammenhalten
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