Die Kritiker überschlagen sich jetzt schon, und wir können eigentlich nur miteinstimmen: “Catch Without Arms”, das mittlerweile dritte Album der Kalifornier Dredg, ist ein Hammerding geworden.
Die Jungs spielen sich quer durch den Rock – Gemüsegarten, haben aber im Vergleich zu den Vorgängeralben gelernt, blitzsaubere Popmelodien einzubauen, die einen hohen Wiedererkennungswert garantieren. Das Schöne daran: selbst nach dem 20. Mal hören entdeckt man was neues, Langeweile ist absolut fehl am Platz.
Vergleiche mit anderen Bands hinken bei Dredg. Man stelle sich vor, U2 hätten sich mit den Deftones in einer Kneipe besoffen und sich anschliessend mit Radiohead eine Schlägerei geliefert. Oder anders gesagt: Dredg sind die für Rockfans tausendmal interessantere Version von Coldplay.
TRACKS
1. Ode To The Sun
2. Bug Eyes
3. Catch Without Arms
4. Not That Simple
5. Zebraskin
6. The Tanbark Is Hot Lava
7. Sang Real
8. Planting Seeds
9. Spitshine
10. Jamais Vu
11. Hung Over On A Tuesday
12. Matroshka (The Ornament)
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Dredg - Catch Without Arms
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