Für die jüngeren Semester unter uns: In den Neunziger Jahren schwammen Bush auf der Grungewelle ganz oben. Und das als Briten, wohlgemerkt. Sänger Gavin Rossdale wurde zum Posterboy des Alternative Rocks und löste mit No Doubt Sängerin Gwen Stefani das Rock – Traumpaar Cobain /Hole in den späten Neunzigern ab.
Dann wurde es still um die Gruppe, Gavin gründete die Band Institute und versuchte sich anschließend solo. Gezwungenermaßen, denn eigentlich hängt Rossdales ganzes Herz an Bush, aber Gitarrist Nigel Pulsford zog damals nicht mit und ließ Bush eingehen.
Jetzt aber hat es Rossdale geschafft, Bush wieder an den Start zu bringen. Und siehe da: „Sea of Memories“ ist kein Abklatsch früherer Tage geworden, sondern zeigt die Band gereift, ohne dabei ihre Wurzeln zu verleugnen. Grunge und Alternative Rock waren gestern, heute ist Bush eine straighte Rockband mit erstklassigen Songs, die sich nicht hinter dem Hitmaterial der vergangenen Tage zu verstecken brauchen!
Tracklist:
1. The Mirror of the Signs
2. The Sound of Winter
3. All my Life
4. The Afterlife
5. All night Doctors
6. Baby come home
7. Red Light
8. She's a Stallion
9. I believe in you
10. Stand up
11. The Heart of the Matter
12. Be still my love
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