Blink 182 waren früher die Könige des Niveaulimbos. Ihre Texte waren pubertär, in ihren Videos rannten die Rabauken splitternackt durchs Bild. Kurzum: sie waren unglaublich lustig!
Diese Zeiten sind vorbei. Die drei Jungs von Blink sind längst erwachsen. Aber das macht nichts, denn außer den Ärzten kann eh keine alte Band über Teenagerprobleme singen, ohne peinlich zu wirken.
Die Musik auf „Neighborhoods“ klingt dementsprechend reifer. Sie hat mit den frühen Blink nicht mehr viel zu tun. Macht aber auch nix, denn die Songs sind erstklassig.
„Neighboorhoods“ ist das erste Album von Blink 182 nach einer vierjährigen Pause. Sänger/Gitarrist Tom De Longe hat viel von seiner anderen Band „Angels and Airwaves“ in den neuen Sound von Blink einfließen lassen. Das heißt: aus 3 Akkorden für ein Hallelujah wurde mehr Epik, mehr Sphäre.
Als alter Blink 182 Fan muss man dem Album einfach eine Chance geben. Alle, die vorher nix mit den Brüdern anfangen konnten, sollten jetzt aber ein Ohr riskieren!
Tracklist:
1. Ghost on the Dancefloor
2. Natives
3. Up all night
4. After midnight
5. Heart's all gone
6. Wishing well
7. Kaleidoscope
8. This is home
9. MH 4.18.2011
10. Love is dangerous
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