Die Frage scheint berechtigt: braucht man überhaupt noch ein neues Album von Uriah Heep? Antwort: ja. Dieses hier.
Die unverwüstliche Altherrenriege hat nicht schon seit dem Vorgänger „Wake the Sleeper“ zu ganz großer Form zurückgefunden. „Into the Wild“ setzt dem Ganzen vorläufig die Krone auf.
Warum? Weil man sich an den Zenith der Band in den frühen Siebziger Jahren zurückerinnert. Phil Lanzons Schweineorgel ist der Ken Hensleys von seinerzeit mindestens ebenbürtig, und von altersgemäßer Ruhe kann bei diesen Gitarrenriffgewittern keine Rede sein.
Das alles macht „Into the Wild“ zu einem Hardrockalbum der ganz klassischen Schule, durchsetzt von den epischen Momenten, für die nur Uriah Heep sorgen können.
Tracklist:
1. Nail on the Head
2. I can see you
3. Into the wild
4. Money Talk
5. I'm ready
6. Trail of Diamonds
7. Southern Star
8. Believe
9. Lost
10. T-Bird angel
11. Kiss of Freedom
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